AIT
 
Abkürzung für Advanced Intelligent Tape. Von Sony entwickeltes Bandlaufwerk, das 8mm-Bänder verwendet. Die Cartridge kann einen Chip (MIC, Memory in Cassette) mit Informationen für das Laufwerk enthalten.
 
Archiv
 
Das Archiv dient der langfristigen, geordneten und statischen Aufbewahrung von Dokumenten. Die Dokumente werden unveränderbar gespeichert (digitale Speichermedien sind z.B. WORM Datenträger). Bei einer größeren Anzahl von optischen Medien werden zur Handhabung dieser Datenträger vollautomatische Roboter-Systeme, sogenannte Jukeboxen eingesetzt. Jukeboxen können bis zu etwa 2.500 optische Medien in einer Anlage verwalten.
 
   

 
  Backup
 
Sicherung von Daten durch Abspeicherung auf ein externes Medium (Streamer, AIT, LTO, CD-R, WORM, Festplatte). Sollte regelmäßig durchgeführt werden, um Datenverlusten vorzubeugen.
 
  Barcode
 

Codierungsverfahren, bei dem nach einem festgelegten Schema graphische Informationen in Zahlen und Buchstaben gewandelt werden und umgekehrt. Vorteile der Verwendung in Jukeboxen:

schnellstes Erfassen des Datenträgerinhalts,
sichere und komfortable Zuordnung der Datenträger,
keine unnötige Beanspruchung der Laufwerke.

Bei TERASTORE Jukeboxen ist die Barcode-Leseeinheit im Doppelgreifer installiert. Dies ermöglicht durch schnelles Abfahren der Slots - besonders in großen Jukeboxen - einen zügigen Aufbau der Belegungszustandsliste.
 
  Bedienfeld
 
Das Bedienfeld der -Jukeboxen besteht aus drei Komponenten
 
 

Hauptschalter

Ein / Ausschaltung

LC-Display

kontinuierliche Statusanzeige
Füllgradanzeige der Jukebox
Anzeige der Menüstruktur

Eingabetastatur

passwortgeschützte Eingabe
menügesteuerte alphanumerische Bedienung
Aktivierung verschiedener Betriebsmodi (u.a. Demo-, Service-, Wartungsmodus)

 

 
  Cache
 
Ein spezieller Pufferspeicher, in dem häufig verwendete Datenobjekte für den schnellen Zugriff vorübergehend gespeichert werden. Der (oder das) Cache hält Informationen vor, die bereits benutzt wurden. Werden diese - was häufig vorkommt - noch einmal benötigt, stehen sie bereit; nochmalige Zugriffe auf Datenträger werden überflüssig.
Er befindet sich beim Jukebox-Betrieb entweder auf dem Server oder auf dem Raid-System.
 
  Caddy
 
Eine für den Jukebox-Betrieb nutzbare - in der Regel zu öffnende - Schutzkassette für CD-ROM / CD-R Datenträger. Caddies wie Cartridges bieten einen optimalen Oberflächenschutz der sensiblen Datenträger und halten den hohen Beanspruchungen im Jukeboxbetrieb stand.
 
  Cartridge
 
Eine für den Jukebox-Betrieb nutzbare - in der Regel nicht zu öffnende - Schutzkassette für optische Datenträger wie DVD-RAM, 5¼"-und 12" Disks oder Magnetbandtechnologien wie AIT und LTO. Cartridges und Caddies bieten einen optimalen Oberflächenschutz der sensiblen Datenträger und halten den hohen Beanspruchungen im Jukeboxbetrieb stand.
 
  CD
 
Compact Disk, optischer Datenträger - digitale, optisch lesbare Speicherplatte in Form einer metallisierten Kunststoffscheibe. Industriell gefertigter Nur- Lese-Speicher. Ursprünglich von Philips und Sony als Audio-CD entwickelt.
 
  CD-R
 
 
Compact Disk-Recordable, einmalig beschreibbarer optischer Datenträger - das Aufbringen ( das "Brennen") der Daten auf eine CD-R ist nicht zu vergleichen mit dem Master-Pressverfahren der CD-ROM. Bei der CD-R ist im Layer (Trägerschicht) ein organischer Anteil enthalten. Die Langzeitstabilität einer CD-R ist dadurch erheblich geringer als die der CD-ROM oder anderer optischer Datenträger (5¼"-, 12"-Format).
 
  CD-ROM
 
Compact Disk-Read Only Memory, Nur-Lese-Speicher - im Pressverfahren erstellter, ausschließlich lesbarer optischer Datenträger.
 
  CD-RW
 
Compact Disk-Rewriteable - mehrfach beschreibbare CD; bezüglich der Langzeitstabilität siehe CD-R.
 
  CE
 
Communauté Européenne (Europäische Gemeinschaft) - Das CE-Prüfverfahren normiert die elektromagnetische Störsicherheit und Verträglichkeit elektrischer Geräte. Ein so gekennzeichnetes Produkt kann im gesamten europäischen Wirtschaftsraum frei gehandelt werden. Jukeboxen durchlaufen umfangreiche Testverfahren mit Zertifikat, um die CE-Voraussetzungen zu gewährleisten.
 
  CI
 
Coded Information - codierte, d.h. von Rechnern direkt interpretierbare und weiterverarbeitbare Zeichen im Gegensatz zu NCI, nicht codierten Bild- oder Sprachinformationen. Coded Information wird in der Regel durch ASCII, EBCDIC oder verwandte, erweiterte Zeichensätze dargestellt.
 
  Client
 
( = Kunde) Eine Hardware- oder Softwarekomponente, die Dienste eines Servers in Anspruch nimmt, aber selber keine zur Verfügung stellt.
 
  COLD
 
Computer Output to Laser Disk - Verfahren zur Massendatenarchivierung auf digitalen Optical Disk Speichern. COLD Systeme (Teil eines DMS) nehmen Dateien entgegen (per Magnetband oder Dateitransfer), extrahieren Indexdaten und speichern Informationen. Die Daten können formatgetreu unter Verwendung von Overlays oder Hintergrundlayouts angezeigt werden.
 

     
  Daisy Chain
 
Sinngemäß: Verkettung. Eine Hardware-Konfiguration, bei der Geräte untereinander verbunden sind. Die SCSI-Schnittstelle unterstützt beispielsweise eine Daisy Chain von bis zu sieben Geräten.
 
  DMS
 
Data / Document Management System; Dokumentenmanagement System - DMS dient der elektronischen Verwaltung von Dateien in Netzwerken. Der Zugriff, die Verwaltung und Darstellung erfolgen auf Basis von Dokumentenmerkmalen (dokumentenorientiert). Wesentliche Merkmale sind die Bildung von Dokumentengruppen, Versionsmanagement und selbstbeschreibende Dokumentenobjekte.
 
  Dokument
 
Dokumente sind Daten und Schriftstücke, die nicht nur in Papierform oder Mikrofilm, sondern auch archiviert auf digitalen Datenträgern vorliegen können. Sie sind einzeln oder in Verbindung mit anderen Dokumenten abruf- und verarbeitbar.
 
  Doppelgreifer
 
Der in High-End Jukeboxen standardmäßig verwendete Greifer zur zeitgleichen Aufnahme von zwei (auch verschiedenartigen) optischen Datenträgern. Der Doppelgreifer garantiert schnellstmöglichen Zugriff auf die Medienbestände und sorgt für Betriebssicherheit, indem bei dem Ausfall eines Greifers der andere dessen Aufgaben übernimmt.
 
  DVD
 
Digital Versatile Disk, vielseitig verwendbare Disk - optischer Datenträger mit neuem, bislang offenen Standard für Massenspeicher von wesentlich höherer Kapazität als CD-ROM, doch mit Nachteilen gegenüber der MO-Speichertechnik.
 
  DVD-R
 
DVD-Recordable; einmal beschreibbare DVD (die einen speziellen DVD-Writer erforderlich macht); 4,7 GByte Kapazität.
 
  DVD-RAM
 
Digital Versatile Disk-RAM; Wiederbeschreibbare DVD; beruht auf der Phase-Change-Technologie (Phasen-Wechsel). Das Medium ist in einer Cartridge (ähnlich der MO) gelagert. Derzeit sind die einseitige Variante mit 4,7 GByte und die doppelseitige Variante mit 9,4 GByte (2x4,7 GByte) erhältlich.
 
  DVD-ROM
 
Digital Versatile Disk-Read Only Memory; Nur-Lese-Speicher im DVD-Format; 4,7 GByte Kapazität.
 
  DVD-RW
 
Digital Versatile Disk-Re-Writeable; wiederbeschreibbare DVD. 4,7 GByte Kapazität.
 

   
   
 

E-Mail

E-Mail-Anschriften der Firma DSM Handhabungssysteme GmbH & Co. KG:

Information

dsm@terastore.de
Vertrieb sales@terastore.de
Support support@terastore.de
Niederlassung Karlruhe immo.gathmann@terastore.de

E-Mails direkt an Mitarbeiter mit folgenden Angaben: vorname.nachname@terastore.de (Keine Umlaute verwenden!)

Ein E-Mail-Formular mit den zentralen Eckdaten zur Auswahl nach Ihren speziellen Anforderungen und Bedürfnissen können sie über diesen Link aufrufen.

 

 
 EOD
Erasable Optical Disk - löschbarer optischer Datenträger.

 
  Fibre Channel
 
Fibre Channel ist ein physikalischer Übertragungsmechanismus. Zum Beispiel findet Fibre Channel (FC) Anwendung bei Netzwerken (IP-Protokoll) und Massenspeicher (SCSI). Dieser serielle Bus ist für Lichtleiter- und Kupferkabel konzipiert. Einer der großen Vorteile ist die vielseitige Konfiguration, von 2 Geräten miteinander bis hin zu Netzwerken mit über 16 Millionen Teilnehmern. Für die Fibre Channel Technologie sind Übertragungsraten von 12.5 MB/s bis hin zu etwa 100 MB/s vorgesehen. Mit Fibre Channel können Distanzen bis zu 10 Kilometer überbrückt werden. Weitere Merkmale des Fibre Channel sind die Flexibilität (unterstützt verschiedene Topologien), die Einfachheit der Installation und die einfache Integration. Bei dieser seriellen Datenübertragung ist es nun möglich, alle Signale, die auf dem Bus versandt werden, in der selben Reihenfolge, ohne Verzögerung zu empfangen.
 
     
  Fibre Channel SCSI Bridge
 
Diese Bridge ermöglicht schnelle Datenübertragungsraten bei grossen Entfernungen. Aus der SCSI-Schnittstellentechnologie ergeben sich Vorteile wie Geschwindigkeit, Entfernung, Vielseitigkeit.
 

 
  Greifer
 
Siehe Doppelgreifer.

 
  HVD
 
High Voltage Differential SCSI. Spezifikation für SCSI-Signale mit ausgeprägtem Signalpegel.
 
  Host
 
(= Gastgeber) Zentraler Prozessrechner, der im Netzwerkbetrieb seine hohe Rechen- und Speicherkapazität anderen Rechnern (Clients) zur Verfügung stellt.
 
  Hotline
 
Direkte -Serviceverbindung unter +49(0)4488 / 7643-50.
  HSM
 
Hierarchical Storage Management, Hierarchisches Speicher Management - HSM dient der automatischen Dateimigration von schnellen (z.B. Festplatten) auf langsamere und billigere Speicher (z.B. optische Speicherplatten in einer Jukebox). Die Migrationskriterien können individuell bestimmt werden (z.B. Zugriffshäufigkeit auf eine Datei).
 
  HTML
 
Hyper Text Markup Language - unabhängiges Standard-Dokumentenformat im Internet.
 

   
  IRC
 
Intelligent Character Recognition, Methode zur Texterkennung in einem NCI-Dokument. Neben den OCR-Methoden werden heute weitere Informationsquellen bei der Umwandlung berücksichtigt, um die Erkennungsrate gegenüber der herkömmlichen OCR-Techniken zu verbessern.
 
  Interface
 
Schnittstelle - Aufgrund der individuellen Konfigurierbarkeit von -Jukeboxen können bei Bedarf mehrere Hardware-Schnittstellen bereitgestellt werden. So lassen sich etwa Laufwerke separat anschließen ( -Standard bei Recorderbetrieb). High-End -Jukeboxen verfügen sowohl über U2W-SCSI- (LVD) als auch über RS232- Schnittstellen.
 
  ISO
 
International Organization for Standardization - Internationale Dachorganisation nationaler und internationaler Normierungsgremien zur Qualitätssicherung mit der Zielsetzung, allgemeingültige Standards für alle Bereiche der Technik zu etablieren. ISO-Normen werden in der Regel als europäische und nationale DIN-Norm übernommen.
 
  ISO 9001
 
Qualitätsnorm der ISO zur Sicherstellung u.a. der Nachvollziehbarkeit innerbetrieblicher Vorgänge, Optimierung einzelner Prozessabläufe, Qualitätsverbesserung an Produkten / Dienstleistungen, Sicherstellung durchgängiger Dokumentation.
 
  ISO 9660
 
Internationaler Standard der ISO für die Speicherung von Daten auf CD-ROMs.
 

   
   Jukebox
 
Plattenwechselautomat mit integrierter Robotik zum Wechseln und zur Verwaltung optischer Speichermedien. Jukeboxen erlauben einen Zugriff auf nahezu unbegrenzte archivierte Datenmengen unter Verwendung aller handelsüblichen Laufwerke.
 

   
  Kabinett
 

Jukeboxgehäuse, die durch ihre externe Aneinanderreihung erweiterbar, kaskadierbar sind.

 
  Kaskadierung
 
Die externe Erweiterbarkeit ("Kabinett an Kabinett") lässt Jukeboxen der 7x - Serien (7x00, CDR7x, MIX7x, TL7x) auf eine Kapazität von bis zu ca. 2.500 Datenträger in einer Anlage anwachsen. Die 12" Jukeboxserie 100-600 ist ebenfalls vor Ort kaskadierbar.
 

 
  Laufwerk
 
-Jukeboxen unterstützen Laufwerke (engl. drives) sämtlicher marktgängiger Hersteller. Je nach Modellreihe ist die Jukebox mit mehreren optischen Laufwerken ausgestattet.
 
  Laufwerksmodul
 
Eine Einheit für bis zu zwei optische Laufwerke. Jukeboxen können mit bis zu 16 Laufwerksmodulen (32 Laufwerke) bestückt werden.
 
  LCD
 
Liquid Crystal Display - Flüssigkristall-Anzeige, die im Bedienfeld von TERASTORE-Jukeboxen zur kontinuierlichen Statusanzeige genutzt wird.
 
  LTO
 
Abkürzung für Linear Tape Open. Ein Standard für Bandlaufwerke.
 
  LVD
 
U2W-SCSI (Low Voltage Differential). Spezifikation für SCSI-Signale mit geringem Signalpegel. Erlaubt größere Kabellängen (bis etwa 12 m).
 

   
  Mailbox
 
Bei Jukeboxen wird als Mailbox die Einheit bezeichnet, über die die Medien eingegeben bzw. entnommen werden.
 
  Migration
 
Überführung von Informationen von einem System in ein anderes, z.B. von Festplatten auf optische Speichermedien (s. HSM).
 
  MO
 
Magneto Optical Disk, WORM oder ROD - Derzeitiges maximales Fassungsvermögen 9,1 GByte. Die Kapazität steht in Abhängigkeit zu der Segmentierung Byte/Sektor (z.B. 4096b/s = 9,1/8,6GByte). Über die Richtung des Magnetfeldes der einzelnen Datenpunkte (Pixel) und des dadurch abweichenden Brechungswinkels erhält der Laser bei Abtastung die 0 / 1 Information. MO-Datenträger sind praktisch unempfindlich gegenüber äußeren Magnetfeldern. Die Überschreibfähigkeit liegt bei 1.000.000 Zyklen (Faktor 10 größer als z.B. bei DVD. Bei der Schreibgeschwindigkeit wird gegenüber der DVD-Technik ein vierfach schnellerer Datentransfer erreicht).
 
  Modultechnik
 
Jukeboxen sind intern nach einem Baukastenprinzip aufgebaut. Mailbox-, Slot- und Laufwerksmodule ermöglichen eine individuelle Zusammensetzung des Massenspeichersystems. Durch dieses Prinzip können u.a. spezielle UPGRADE-Versionen angeboten werden. Auch ein Wechsel einzelner Module (z.B. zusätzliches Laufwerksmodul gegen ein Slotmodul) ist vor Ort realisierbar und stellt Jukeboxen somit als ein überaus flexibles System dar.
 
  MSBF
 
Mean Swaps Between Failure. Mindestanzahl von Lade-/Entladevorgängen, die eine Jukebox korrekt und vollständig durchführt.
 

 
  NCI
 
Non Coded Information. Nicht codierte Informationen sind Bilder, Sprache, Ton, Video etc. die vom Rechner nicht direkt verarbeitet werden. Eine typische Anwendung ist das graphische Erfassen von Dokumenten mit Scannern.
 
  NAS
 
Network Attached Storage. Peripheriegerät mit integriertem, netzwerkfähigem Server. Jukeboxen sind als NAJ-Systeme (Network Attached Jukebox) verfügbar.
 

 
  OCR
 
Optical Character Recognition, optische Zeichenerkennung. Methode zur Umwandlung von Texten im Rasterformat (NCI) in eine codierte, vom Rechner erkennbare Zeichenfolge (CI).
 
  Optical Disk
 
Optischer Datenträger, Speicherplatte die optisch - mit Laserstrahlen - abgetastet oder beschrieben wird. Zu den optischen Datenträgern zählen 5 ¼"-MO und WORM, 12" WORM, CD und DVD. Optische Speicherplatten bieten insbesondere die Vorzüge einer berührungslosen Abtastung und eines unmittelbaren Datenzugriffs, sie sind schnell und langfristig stabil.
 

   
  Phase Change
 
Phasen Wechsel Technologie, optischer Datenträger - Bei der Phase Change Technologie handelt es sich um ein rein optisches Verfahren. Die Aufzeichnungsschicht kann die Strukturen amorph (unstrukturiert) und kristallin (geordnet) annehmen. Das auftreffende Laserlicht wird dadurch unterschiedlich reflektiert. Mit der Phase Change Technologie lassen sich auch True WORM Medien (physikalisch nicht veränderbar, irreversibel) erstellen. Die maximale Speicherkapazität liegt bei 1,5 GByte pro Medium.
 

   
   

   
  RAID
 
Redundant Array of Independent Disks; Methode zur verbesserten (fehlertoleranten) Sicherheit bei Magnetplattenspeichern.
 
  RS232
 
RS232 ist eine serielle Schnittstelle, über die bei Jukeboxen zur komfortablen Wartung mit einer externen Eingabeeinheit kommuniziert wird.
 
  ROD-MO
 
Rewritable Optical Disk; mehrfach wieder beschreibbare und lesbare MO.
 

   
  SAN
 
Abkürzung für Storage Area Network. Bezeichnung für Systeme zur Bereitstellung und Verwaltung großer Speicherkapazitäten in Netzwerken. In einem SAN ist der Speicher im Prinzip über das gesamte Netz verteilt und per Fibre-Channel-Protokoll verbunden.
 
  SCSI
 
Small Computer Systems Interface; ein in seiner ursprünglichen Form 8 Bit breiter, paralleler - später auch seriell definierter - I/O Bus für den Anschluss von Peripheriegeräten aller Art. Diese ursprüngliche Form wurde auch als SCSI-1 bezeichnet und ist heute nicht mehr im Einsatz. Sie wurde durch SCSI-2-Schnittstelle abgelöst. Die SCSI 2-Norm enthält zusätzliche Befehle (z.B. zur Ansteuerung von Jukeboxen) und ermöglicht eine höhere Datentransferrate (10Mbyte/s bei 8 Bit breitem Bus - auch Fast SCSI genannt, 20 MByte/s bei 16 Bit breitem Bus - auch Fast Wide SCSI genannt).Eine weitere Verdoppelung der Taktrate führt zu Ultra SCSI. Damit geht auch eine Verdoppelung der Datentransferrate einher, bei gleichzeitiger Halbierung der maximalen Bus-Kabellänge auf 1,5 m Single Ended bzw. 12,5 m Differential Ended (HVD - High Voltage Differential). Eine aktive Terminierung ist hier Voraussetzung. Mittels Ultra2 SCSI kann die Transferrate nochmals verdoppelt werden (80Mbytes/s bei 16 Bit breitem Bus). Da eine weitere Halbierung der Buskabellänge nicht mehr praktikabel ist, wird dieser Standard nur noch als LVD (Low Voltage Differential) definiert. LVD ist eine differential Verkabelung, die mit einem Drittel der Signalspannung arbeitet. Die maximale Kabellänge beträgt 12 Meter.
 
  Server
 
Hardware oder Anwendung, die einen bestimmten Dienst zur Verfügung stellt, der von den an das Netz angeschlossenen Arbeitsstationen (Clients) genutzt werden kann.
 
  SGML
 
Standard Generalized Markup Language; ISO-Norm zur Soft- und Hardware- unabhängigen Beschreibung von Dokumentenstrukturen und -inhalten.
 
  Slot-Modul
 
Eine Einheit für optische Datenträger. Je nach Datenträgerart umfasst dieses Modul bis zu 7 Datenträgerplätze (Slots). Bei Verwendung von 5¼"-MO / WORM Medien sind 6 Slots verfügbar, bei CD / DVD und 5¼"-Phase Change Medien sind 7 Slots verfügbar.
 

   
  TAPE
 
Englische Bezeichnung für Magnetband. Bandförmiger Informationsträger zur Aufzeichnung, Speicherung, Wiedergabe und Löschung von Audio- und Video- (Tonband, Videoband) oder Datensignalen. Tapetypen sind z.B. AIT, Mammoth oder LTO.
 

   
  UDF
 
Universal Disk Format - Das Universal Disk Format ist als einheitliches, plattformunabhängiges Dateisystem für alle optischen Speichermedien ausgelegt, das bestimmte Restriktionen der ISO 9660 aufhebt.
 
  UPGRADE
 
Jukeboxen sind auf Wunsch als teilbestückte UPGRADE-Modelle erhältlich. Die UPGRADE-Modelle verfügen über einen Freiraum, der (durch ein späteres Bestücken beim Endanwender mit Slot-Modulen bzw. zusätzlichen Laufwerken) bis zur Vollbestückung sukzessiv aufgefüllt werden kann. Eine externe Erweiterung (Kaskadierung) durch Anfügen zusätzlicher Kabinette auf bis zu ca. 2.500 Slots ist in den 7x Modell-Reihen möglich.
 

   
   

   
  WORM
 
Write Once Read Many; nur einmal beschreibbares, beliebig oft lesbares optisches Medium - Zu unterscheiden sind Soft WORM (auch WORM-MO; Kennzeichnung der Medien mit einem Code, datentheoretisch veränderbar) und True WORM (unveränderliche Information, geeignetes Speichermedium für die revisionssichere Langzeitarchivierung). DSM bietet sowohl 5¼" als auch 12" Jukeboxen mit True WORM Medien an.
 
  WORM-MO
 
Soft WORM, nur einmal beschreibbar und mehrfach lesbar (datentheoretisch veränderbar). Kapazität siehe MO. Gewährleistete Datensicherheit ca. 40 Jahre Wartungsservice.
 

   

   

   
 

© DSM 2003